February 06, 2023

Schnellere EV‑Ladelösungen vorantreiben

Der Transportsektor ist für etwa ein Viertel der globalen CO2-Emissionen verantwortlich, wobei ein erheblicher Anteil von Personenkraftwagen stammt. Daher hat die Dekarbonisierung der Mobilität höchste Priorität, und die Elektrifizierung von Fahrzeugen ist derzeit eine boomende Technologie. Enorme Fortschritte wurden insbesondere in Bezug auf Reichweite, Energiedichte und Batteriesicherheit erzielt, die dazu beitragen, die Herausforderungen batteriebetriebener Fahrzeuge zu überwinden. Allerdings liegt eine der größten Herausforderungen für Elektrofahrzeuge außerhalb des Fahrzeugs selbst. Um die weit verbreitete Einführung von Elektrofahrzeugen zu unterstützen, benötigen Verbraucher und Flotten ein robustes Netzwerk von Ladestandorten. Es sind erhebliche Investitionen erforderlich, um den Zugang zu zuverlässigen Ladestationen auszubauen. Glücklicherweise gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Ladeinfrastruktur zukunftsfähig zu machen, mit Hilfe speziell entwickelter Schäume und Klebebänder.

Reduzierung des Ladebedarfs

Der erste Schritt zur Bewältigung der Nachfrage nach dem Ladenetzwerk besteht darin, die Effizienz des Batteriepakets zu verbessern. Schäume und Klebebänder können eine bedeutende Rolle spielen, indem sie die Energiedichte von Batteriepaketen erhöhen, sei es in Fahrzeugen oder in unterstützenden Batterie-Energiespeichersystemen (BESS). Unsere Kompressionspolster weisen flache CFD-Kurven auf, die helfen, den Druck auf die Zellen während der Lade- und Entladezyklen zu optimieren, um eine bessere Zellleistung zu erzielen. Sie tragen auch dazu bei, die Lebensdauer der Batterie zu verlängern, indem sie die relative Bewegung zwischen den Zellen bei Erschütterungen oder Vibrationen minimieren, die elektrische Isolierung maximieren und Lichtbogenbildung innerhalb der Module verhindern. Hochleistungs-Materialien zum Schutz vor thermischem Durchgehen kombinieren Wärmedämmung mit feuerhemmenden Eigenschaften und hervorragender Druckverformungsrestbeständigkeit und dienen gleichzeitig der Brandminderung und als Kompressionspolster in Lithium-Ionen-Batterien. Zusammen mit Wärmeschnittstellenmaterialien, Polsterpads und Dichtlösungen für Batteriepackungen können moderne Batteriepakete so gestaltet werden, dass sie weiter fahren und Ladezyklen optimieren, was zu einem reduzierten und effizienteren Ladebedarf führt.

Optimierung des Ladens von Elektrofahrzeugen

Wir haben gesehen, dass großes Potenzial zur Optimierung des Ladens von Elektrofahrzeugen in der Fahrzeugbatterie und ihren Komponenten liegt, aber werfen wir einen Blick darauf, wie die Ladeinfrastruktur und ihre Komponenten optimiert werden können mit Klebebändern, um der wachsenden Nachfrage nach der Stromversorgung von Elektrofahrzeugen gerecht zu werden. Von der Produktion erneuerbarer Energien bis hin zu BESS können speziell entwickelte Schäume und Klebebänder einen erheblichen Einfluss auf Effizienz und Leistung haben. Doch bei genauerem Hinsehen auf Batterie-Ladekomponenten wie Wandboxen, Ladestationen oder sogar Stecker zu Hause können diese Materialien zusätzlichen Nutzen bieten, um das Laden sicherer, schneller und effizienter zu machen.

Ein genauerer Blick auf die Ladeausrüstung für Elektrofahrzeuge (EVSE)

EVSE bezeichnet die Ausrüstung, die zum Laden von Elektrofahrzeugbatterien verwendet wird. Verschiedene Arten von Ausrüstung können an Stationen installiert werden. Eine Station ist ein Standort, der eine oder mehrere EVSE-Anschlüsse an derselben Adresse hat, wie beispielsweise ein Hotel, ein Einkaufszentrum oder eine Parkgarage. Die Einheit, die EVSE-Anschlüsse beherbergt, wird manchmal als Ladestation oder Säule bezeichnet und kann mehrere EVSE-Anschlüsse haben. Der EVSE-Anschluss liefert Strom, um jeweils nur ein Fahrzeug zu laden, obwohl er mehrere Stecker und Steckertypen (wie CHAdeMO oder CCS) haben kann. Der Stecker ist das, was letztendlich in ein Fahrzeug eingesteckt wird, um es zu laden.

Der Unterschied zwischen Wechselstrom- (AC) und Gleichstrom- (DC) Laden

Strom aus dem Netz wird immer als Wechselstrom (AC) geliefert, während Batterien Gleichstrom (DC) benötigen, um zu funktionieren. Der Hauptunterschied zwischen AC- und DC-Laden liegt darin, wo der Strom umgewandelt wird: innerhalb oder außerhalb des Autos. Beim AC-Laden gibt es auch verschiedene Stufen, von langsam (Stufe 1: von 3 bis 7 kW, 8–10 Stunden zum Laden), typisch für den privaten Gebrauch, bis schnell (Stufe 2: bis zu 19,2 kW in den USA oder bis zu 43 kW in Europa, 4–6 Stunden zum Laden) für den privaten oder gewerblichen Gebrauch. DC-Laden wird als Stufe 3 betrachtet und oft als DC-Schnellladen bezeichnet.

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